Dynamic Capabilities – Strukturelle und kontextuelle Ambidextrie


Die Nutzung des bestehenden Wissens und die Generierung neuen Wissens stellt eine zentrale Herausforderung für Unternehmen dar, die ihre Innovationsfähigkeit und damit ihre Überlebensfähigkeit in dynamischen Märkten sicher stellen möchten. Dafür ist eine Kopplung von Exploration (Innovation) und Exploitation (Replikation) zur Ambidextrie (Beidhändigkeit) notwendig, die den Unternehmen durch kontinuierlichen Wandel größere Stabilität im Wettbewerb gewährt. Univ.-Prof. Dr. Birgit Renzl und Univ.-Prof. Dr. Jürgen Kaschube untersuchen gemeinsam mit Dipl.-Kfm. Martin Rost, einem Doktoranden aus dem Forschungskolleg der Privatuniversität Schloss Seeburg, bei einem weltweit tätigen Automobilzulieferunternehmen strukturelle und kontextuelle Ambidextrie als „dynamic capability“ aus psychologischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive. Die empirische Studie dient zur Weiterentwicklung der theoretischen Diskussion des Konzepts der Ambidextrie im Rahmen des Dynamic Capabilities Ansatzes in der Strategischen Unternehmensführung. Erste Forschungsergebnisse wurden beim 7. Strategischen Kompetenz-Management Symposium, das gemeinsam mit der 9th International Conference on Competence-based Management an der Universität Linz stattfand, 28.-30.09.2011, präsentiert.

Veröffentlichung der Forschungsergebnisse:

Renzl, B./Rost, M./Kaschube, J. (2011, i. D.): Gestaltung des Wandels mit struktureller und kontextueller Ambidextrie am Beispiel eines Technologieführers in der Automobilzulieferbranche. In: Güttel, W. H./Konlechner, S./Garaus, C. (Hrsg.), Strategisches Kompetenz-Management (SKM). Wiesbaden.

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Birgit Renzl und Univ.-Prof. Dr. Jürgen Kaschube